JAMBO!   Was gibt’s Neues in Engikaret?   Juli 2020

Robert Porokwa stammt aus dem Massai-Dorf  Engikaret im Norden Tansanias. Mit Hilfe eines amerikanischen Paten konnte er studieren. Er hat eine feste Anstellung in der Großstadt Arusha und lebt dort inzwischen mit seiner Frau (ausge-bildete Krankenschwester) und zwei
Kindern. Roberts Anliegen ist es, sein Heimatdorf Engikaret an besserer Gesundheit und Bildung teilhaben zu lassen.

_________________________________________________________________________

Wir, Irmgard Damm und Martin A. Seth, sind zwei pensionierte Lehrkräfte aus Gifhorn. Seit 2013 unterstützen wir Roberts Entwicklungsarbeit durch Spenden und Einnahmen aus Vorträgen.

_________________________________________________________________________

 

Eine Maßnahme zur Verbesserung der Gesundheit ist das eingezäunte und vertiefte Sammelbecken für Regenwasser, zu dem die Tiere keinen Zugang haben. Dank des vielen Regens in den letzten Regenzeiten können sich drei Großfamilien in Engikaret inzwischen mit relativ sauberem Wasser versorgen.

 

 

 

 

 

_________________________________________________________________________


Innerhalb des Bomas (mehrere Rundhäuser mit Dornenhecke als Einfriedung) hat sich seit unserem letzten Besuch vieles verändert: Der Clan-Chef Laurent Lesingo Porokwa (Roberts Vater) ist im Alter von 73 Jahren gestorben und nahe dem Eingang zum Boma beerdigt worden.

 

 

Familienoberhaupt ist jetzt der älteste Sohn Sangau, der wie sein Vater zwei Frauen geheiratet und bis jetzt sechs Kinder hat. Beide Frauen haben ihr traditionelles Rundhaus gebaut. Zusätzlich bewohnen sie jeweils ein einfaches Haus mit geraden Wänden und Wellblechdach –  sichtbares Beispiel von Tradition und Moderne nebeneinander. (Vorteile des modernen Haustyps: heller, luftiger, Regenwasser-Sammlung und
Sonnenkollektoren möglich.)

_________________________________________________________________________

Bei der Schulbildung gibt es in Engikaret einen Generationenwechsel. Die erste Bildungsgeneration, Roberts Geschwister Neema, Joseph und Theresia, hat Schulabschlüsse an weiterführenden Schulen erworben und ist durch Beruf, private und staatliche Förderung und/oder Heirat versorgt.

Neema              Joseph             Theresia

 

 

 

Sie sind Vorbilder für die nächste Generation im heimatlichen Boma.
Roberts Nichte Nanyakwa und sein Neffe Kerimbuoti besuchen bereits im dritten Jahr eine Grundschule.

 

 

 

Derzeitiges Projektziel ist die vorschulische Bildung der Dorf-Kinder. Ein Schulgebäude mit zwei Klassenräumen und einem Büro ist im Entstehen. In den Räumen sollen jeweils bis zu 50 Kindergarten- bzw. Vorschulkinder
unterrichtet werden.

Die Fertigstellung des Schulgebäudes wird noch dauern; vorläufig werden 51 Kinder in einem Holzhaus von zwei Lehrerinnen unterrichtet. Aus Roberts Großfamilie besuchen vier Mädchen diesen Vorschulunterricht:
Nay (6 J.), Mary und Nasinyari (4 J.), Alakuya (3 J.).

_________________________________________________________________________


Wir unterstützen gern das Bildungsanliegen unseres Massai-Freundes Robert und freuen uns über jeden Geldbetrag, den wir in voller Höhe an
ihn weiterleiten.

Mit Dank an alle Interessierten und Unterstützen-
den des „Projektes Engikaret“!

Irmgard & Martin

_________________________________________________________________________


Zukünftig können bargeldlose Spenden auch über das Konto des Gifhorner Weltladen-Vereins laufen; Spendenbescheinigungen werden von dort
ausgestellt:

Weltladen Gifhorn e.V.
Volksbank BraWo
IBAN De76 2699 1066 8423 5200 00
Stichwort „DAMM Engikaret-Tansania“